ÜBERMÄSSIGES

SCHWITZEN

Die Grenzen zwischen normalem und krankhaftem Schwitzen sind nicht klar abzustecken und oftmals ist nicht genau bekannt, was hinter einer Überfunktion der Schweißdrüsen steckt. Häufig tritt diese Überfunktion lokal im Achselbereich, an Händen oder Füßen oder kombiniert auf. Tatsache ist, dass übermäßige Schweißbildung in vielen Fällen zu starken psychischen und physischen Belastungen führt und die Lebensqualität durch einen verständlicherweise hohen Leidensdruck spürbar beeinträchtigt.

Es gibt zwei Methoden der Behandlung:

ABSAUGEN DER SCHWEISSDRÜSEN
INJEKTION VON BOTULINUM TOXIN

Die modernste Therapieform verstärkter Schweißabsonderung (Hyperhidrose) im Achselbereich stellt das Absaugen der Schweißdrüsen mittels Spezialkanülen in Tumeszenz-Lokalanästhesie dar. Hiermit gelingt es dauerhaft die Drüsenanzahl so zu dezimieren, dass nach dem völlig schmerzfreien, ambulanten Eingriff die Schweißproduktion nahezu gestoppt ist. Aufgrund des verständlicherweise starken Leidensdrucks der Patienten bedingt durch das starke Schwitzen, ergibt sich nach der Absaugung eine wesentliche Verbesserung der Lebensqualität!

Auch die Injektion von Botulinum Toxin A (Botox, Dysport, Xeomin) bei Hyperhidrose gelingt im Achsel-, Hand- und Fußflächenbereich mit hervorragendem Ergebnis - allerdings handelt es sich nicht um eine fortwährende Therapieform. Eigenen Beobachtungen zufolge scheint bei einem Teil der Patienten sowohl die Intensität des Schwitzens abzunehmen als auch die Wirkdauer länger zu werden, wenn 2-3 Sitzungen der Botulinum-Toxin-Injektionen erfolgt sind.

Dauer:
ca. 2 Stunden

Empfohlene Therapie:
einmalig

Erhaltungstherapie:
keine

Kosten:

ab EUR 2.200,-
 

Dauer:
10 - 15 Minuten

Empfohlene Therapie:
mehrmaliger Eingriff

Erhaltungstherapie:
Auffrischung alle 3 bis 8 Monate

Kosten:

ab EUR 650,- pro Sitzung (je nach Grösse des zu behandelnden Areals) Sondervereinbarungen sind bei Wiederholungsbehandlungen selbstverständlich!
 

ZÄHNEKNIRSCHEN

Die zugrunde liegende Überfunktion der Kaumuskeln kann durch eine gezielte Injektion mit Botulinum Toxin so reduziert werden, dass ohne Einschränkung der Kaufunktion eine Destruktion der Zähne ohne weiteres Tragen einer Zahnschiene verhindert werden kann. 

MIGRÄNE

Verkrampfungen der Muskeln vor allem im mittleren Stirnbereich führen häufig zu einer Irritation der darunter verlaufenden Nerven und in weitere Folge zu den unterschiedlichsten Formen der Kopfschmerzen. Die Injektion von Botulinum Toxin nach sorgfältiger Lokalisation der Beschwerden kann zu kopfschmerzfreien Episoden ohne weiterer Medikamenteneinnahme führen 

GUTARTIGE HAUTVERÄNDERUNGEN

nach exakter Abklärung mittels klinischer Begutachtung in Kombination mit Auflichtmikroskopie können gutartige Hautanhanggebilde kosmetisch hochwertig in lokaler Betäubung mit dem Laser abgetragen werden. 

DIVERSES